Die folgende Zeittafel entstammt einem geschichtlichen Rückblick zum 50 - jährigen Gründungstag der Lotsenbrüderschaft Holtenau

Jahr

Ereignis

1325

Erste Erwähnung von Lotsen in Lübeck

1708

Erstes Reglement für "Herrenlotsen" in Lübeck

1718

Verpflichtungseid für die "Herrenlotsen" in Lübeck

1761

Erste Lotsordnung für die Lübecker Lotsen

1785

Erste Erwähnung der Bülk-Laboer Lotsen (anläßlich des Baues des Eiderkanals)

1785

Gründung der Eiderlotsenbrüderschaft (Indienststellung des Eiderkanals)

1795

Neues Reglement für die Eiderkanallotsen

1833

Untergang der Lotsengalliote auf der Eider

1834

Neubau der Lotsengalliote auf der Eider als erstes Feuerschiff an der Nordseeküste

1850

Neue Lotsordnung auf der Trave

1850

Reorganisation des Lotswesens auf dem Eiderkanal

1856

Erstes (dänisches) Reglement für die Lotsenstation Bülk-Laboe

1858

Überführung des Lotswesens auf der Trave in die Zuständigkeit des Bauamts Lübeck

1865

Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger DGzRS in Kiel unter Teilname des Ältermanns der Eiderkanallotsen, Lotsengalliote auf der Eider eine der ersten Rettungsstationen an der Nordseeküste

1870

Sperrlotsen bei Laboe (Deutsch / Französischer Krieg)

1874

Laboer Lotsen Mitglieder im 1870 gegründeten Nautischen Verein zu Kiel

1876

Überführung des Lotswesens auf der Trave in das Beamtenverhältnis der Stadt Lübeck

1876

Neues (deutsches) Reglement für die Lotsenstation Bülk-Laboe

1877

Neue Lotsordnung für die beamteten Lübecker Lotsen

1894

Gründung der Station Laboe der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit Beteiligung der Laboer Lotsen

1895

Gründung der Abteilung Holtenau der kaiserlichen Lotsen (Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals)

1896

Neues Reglement für die Lotsenstation Bülk-Laboe wegen Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals

1903

Beschränkter Lotsenzwang auf der Trave

1907

Gründung des Vereins der Beamten im Schiffahrtsbetrieb am Kaiser-Wilhelm-Kanal

1914

Sperrlotsen bei Laboe

1919

Gründung des Deutschen Lotsenbundes

1920

Gesetz betr. Übergang der Wasserstraßen auf das Reich

1922

Gründung der Lotsenbrüderschaft am Kaiser-Wilhelm-Kanal zu Holtenau e.V.

1922

Kapitän Willi Hansen wird Ältermann

1922

Lotsordnung für den Kaiser-Wilhelm-Kanal

1923

Erster allgemeiner deutscher Lotsenstreik

1924

Neue Lotsordnung für die Lotsenstation Bülk-Laboe

1925

Gründung der Lotsenbrüderschaft Laboe

1925

Neue Lotsordnung für die Lotsenstation Laboe

1925

Aufhebung der Lotsordnung für die Lotsenstation Laboe

1925

Gründung des Vereins Lübecker Lotsen e.V.

1929

Gründung des Lotsengesangvereins "Knurrhahn" in Holtenau

1935

Übernahme der beamteten Lübecker Lotsen durch das Reich

1937

Gründung der Reichsverkehrsgruppe Seefahrt mit der Fachgruppe Lotsen

1937

Auflösung der Lotsenbrüderschaft Laboe und Eingliederung in die Lotsenbrüderschaft Holtenau als selbstständige Abteilung Seelotsen unter einem Obmann

1939

Sperrlotsen bei Laboe

1944

Abteilung Holtenauer Lotsen als Marinelotsen nach Norwegen

1945

Kapitän Heinrich Jacobsen wird Ältermann

1946

Einrichtung des Feuerschiffes "Kiel" als Seelotsenstation

1948

Kapitän Hugo Blöcker wird Ältermann

1948

Aufhebung des Lotsenzwangs auf der Kieler Förde

1949

Kapitän Ludwig Ehler wird Ältermann

1954

Erstes Deutsches Seelotsgesetz, Umwandlung der Lotsenbrüderschaft Holtenau vom eingetragenen Verein zu einer Körperschaft des öffentlichen Rechts

1954

Neugründung der Lotsenbrüderschaft Laboe aufgrund des Seelotsgesetz

1954

Gründung der Bundeslotsenkammer nach Seelotsgesetz als Dachorganisation aller Lotsenbrüderschaften

1956

Verschmelzung der Lotsenbrüderschaften von Holtenau und Laboe zur Lotsenbrüderschaft NOK II / Kieler Förde mit Umschulung der Kanallotsen auf das Förderevier und der Fördelotsen auf das Kanalrevier

1960

Kapitän Hans Siebert wird Ältermann

1962

Aufhebung der Zollabfertigung vor Laboe

1963

Auszeichnung des Lotsen Klauke und der Besatzung des Lotsenversetzbootes "Laboe" mit der Rettungsmedaille (Bergung der Besatzung des gekenterten deutschen M/S "Lohengrin")

1966

Kapitän Claus Hilgendorf wird Ältermann

1968

Ablösung der schwimmenden Lotsenstation Feuerschiff "Kiel" durch die ortsfeste Lotsenstation "Feuerturm Kiel"

1968

Überführung der Travelotsen in den freien Beruf und Eingliederung in die Lotsenbrüderschaft NOK II / Kieler Förde / Trave

1968

Übernahme des Überseelotswesens durch den Verein der Überseelotsen e.V. Kiel

1968

Gründung der Fachgruppe Lotsen in der ÖTV

1970

Kapitän Hein Henninga wird Ältermann

1970

Neueinrichtung des Lotsenwachdienstes und der Aufenthaltsräume im neuen Betriebsgebäude auf der Schleuse

1970

Übernahme des Schiffsmeldedienstes auf der Förde durch die Lotsenbrüderschaft NOK II / Kieler Förde / Trave

1971

Änderung der Altersversorgung der Lotsen

1984

Kapitän Werner Kossyk wird Ältermann

1987

Kapitän Klaus Firnhaber wird Ältermann

1990

Gründung vom BUNDESVERBAND DER SEE- UND HAFENLOTSEN e.V. (BSHL) in Pinneberg (heutiger Sitz ist Bremerhaven)

1992

Kapitän Udo Hintze wird Ältermann

2004

Kapitän Michael Schmenner wird Ältermann

2006

Kapitän Hans-Hermann Lückert wird Ältermann

2008

Die Verwaltung der Lotsenbrüderschaft zieht von der Schleuseninsel 6 in ihren Neubau in der Schleuseninsel 14

2009

Kapitän Hans-Hermann Lückert wird Vorsitzender der Bundeslotsenkammer 

2009

Kapitän Stefan Borowski wird Ältermann

2019

Kapitän Martin Finnberg wird Ältermann 

 
 
 
E-Mail
Anruf
Karte